Was Strom wirklich kostet 2017?

Was Strom wirklich kostet 2017

Einleitung

Die Kosten für Strom sind ein wichtiger Faktor im Alltag vieler Menschen. Doch wie setzt sich der Strompreis eigentlich zusammen und welche Faktoren beeinflussen ihn? In diesem Artikel werden wir genauer darauf eingehen, was Strom wirklich kostet und welche Kostenfaktoren im Jahr 2017 eine Rolle spielen.

Kostenfaktoren beim Strompreis

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Kostenfaktoren zusammen. Dazu gehören unter anderem:
– Beschaffungskosten: Die Kosten für den Einkauf von Strom auf dem Großhandelsmarkt.
– Netzentgelte: Die Kosten für die Nutzung der Stromnetze, die von den Netzbetreibern erhoben werden.
– Abgaben und Umlagen: Steuern, Abgaben und Umlagen, die auf den Strompreis erhoben werden, wie beispielsweise die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien.
– Stromsteuer: Eine Steuer, die auf den Verbrauch von Strom erhoben wird.
– Mehrwertsteuer: Die Mehrwertsteuer auf den Strompreis beträgt aktuell 19%.

Entwicklung der Strompreise in 2017

Im Jahr 2017 haben sich die Strompreise in Deutschland leicht erhöht. Dies lag vor allem an gestiegenen Kostenfaktoren wie den Netzentgelten und den Abgaben und Umlagen. Allerdings konnten diese Preiserhöhungen teilweise durch gesunkene Beschaffungskosten ausgeglichen werden. Insgesamt blieb der Anstieg der Strompreise daher moderat.

FAQs zum Thema

1. Warum sind die Netzentgelte so hoch?

Die Netzentgelte sind hoch, da sie für den Ausbau und die Instandhaltung der Stromnetze verwendet werden. Da Deutschland über ein sehr dichtes Netz von Stromleitungen verfügt, sind auch die Kosten dafür entsprechend hoch.

2. Wofür wird die EEG-Umlage verwendet?

Die EEG-Umlage wird zur Förderung erneuerbarer Energien verwendet. Mit ihr werden beispielsweise Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen finanziell unterstützt.

3. Warum steigt die Stromsteuer?

Die Stromsteuer kann von der Regierung angepasst werden, um beispielsweise Umweltziele zu erreichen oder die Haushaltskasse aufzubessern. Die Erhöhung der Stromsteuer kann jedoch auch zu höheren Strompreisen führen.

4. Hat der Wechsel des Stromanbieters Einfluss auf die Kosten?

Ja, der Wechsel des Stromanbieters kann sich auf die Kosten auswirken. Viele Anbieter bieten günstigere Tarife an, sodass durch einen Wechsel Einsparungen möglich sind.

5. Kann ich meinen Stromverbrauch reduzieren, um Kosten zu sparen?

Ja, durch bewussten Umgang mit Strom und dem Einsatz energieeffizienter Geräte kannst du deinen Stromverbrauch senken und somit Kosten sparen. Beispiele dafür sind das Ausschalten von Standby-Geräten und der Einsatz von LED-Leuchtmitteln.

Fazit

Die Kosten für Strom setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, wie den Beschaffungskosten, Netzentgelten, Abgaben und Umlagen, der Stromsteuer und Mehrwertsteuer. Im Jahr 2017 stiegen die Strompreise moderat aufgrund gestiegener Kostenfaktoren, konnten aber durch gesunkene Beschaffungskosten teilweise ausgeglichen werden. Der Wechsel des Stromanbieters sowie ein bewusster Umgang mit Strom können dazu beitragen, Kosten zu senken.

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Verfasst von Redaktion